Offizielle Informationen des Geologischen Dienstes NRW finden Sie unter:
Auf der Webseite des Geologischen Dienstes: https://geowaerme.nrw.de/
Updates zur Bohrung gibt es derzeit über die Sozialen Medien:
Facebook: https://www.facebook.com/geowaermenrw
Instagram: https://www.instagram.com/geowaermenrw
Sowie im offiziellen Flyer zur Forschungsbohrung in Krefeld!
Soweit möglich werden wir hier aktuelle Fotos und Berichte über die Planung und den Fortgang einstellen.
Geothermie-Bohrung in Krefeld; `Chance vertan?´
(anl. Pressetermin am 02.04.2025)
An presse@mwike.nrw.de <presse@mwike.nrw.de>
Guten Tag,
als für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständiges Vorstandsmitglied des Bürgervereins Nord-West Krefeld e.V. möchte ich mich zunächst für die hervorragende Öffentlichkeitsarbeit des Geologischen Dienstes NRW bedanken.
Schon vor der Einrichtung der Bohrstelle hat das Team um Herrn Dipl. Geologen Schäfer dafür gesorgt, dass die unmittelbare Nachbarschaft umfassend informiert wurde und mit Frau Nowak und Herrn Tasdemir Ansprechpartner installiert, die sich um alle Fragen gekümmert haben.
Das Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner ist dementsprechend hoch. Auch die Rate der Befürworterinnen und Befürworter ist entsprechend gut. Schließlich erwarten alle, dass sich hierdurch auf CO2-neutraler Grundlage ein Teil der Energieprobleme/ sprich Heizungsproblematik lösen lässt.
Allerdings herrscht Ratlosigkeit bzw. Verwirrung über den Umstand, dass ein millionenteures Projekt (1,6 bis 3 Millionen Euro) lediglich Erkenntnisse, aber keinen wirtschaftlichen Nutzen bringen soll.
Geht man davon aus, dass bereits in 400 Meter Tiefe mit einer Wassertemperatur von 25 Grad zu rechnen ist und sich diese Temperatur pro 100 Metern jeweils um ca. 3 Grad erhöht, so wäre in der angedachten Schicht zwischen 600 und 800 Metern mit 31 bis 37 Grad zu rechnen. Zweihundert Meter tiefer wären es schon mehr als 40 Grad. (Dies entspricht der geplanten Bohrtiefe)
Diese Vorlauftemperatur würde -selbst bei eingerechnetem Verlust durch die entsprechende Leitungslänge- jede heutige Wärmepumpe in die Lage versetzen selbst größere Gebäude lebenslang nahezu kostenlos (wenn man die Pumpen via Photovoltaik betreiben würde) zu heizen.
Nach Auskunft eines Geologen wäre es überhaupt kein Problem, eine entsprechende Sonde in das Bohrloch einzubringen. Bei erfolgreicher Bohrung wäre es dann nur noch erforderlich neben der Förderbohrung eine ein entsprechende Injektionsbohrung für den Rückkanal zu gründen.
All das wäre bei vorheriger Planung auch kein größeres Problem gewesen. Im Gegenteil, man hätte nur dann weiterarbeiten müssen, wenn die Bohrung erfolgreich ist und hätte dann auf die vorhandenen Ressourcen zurückgegriffen.
Günstiger kommt man kaum an eine bereits bestens erkundete Energiequelle.
Leider ist diese Überlegung aber offensichtlich in Krefeld nicht bzw. zu spät getätigt worden, so dass eine spätere Nutzung des Bohrlochs dafür nicht mehr in Frage kommt.
Es wäre vermutlich ein Leichtes gewesen, dass unmittelbar neben dem Parkplatz liegende Stadthaus in einem Pilotprojekt dauerhaft mit Heizenergie zu versorgen.
Von hier aus kann nur gemutmaßt werden, dass die ungeliebte Immobilie lieber verkauft werden soll, als dass es evtl. dazu gekommen wäre, nach einer erneuten Wirtschaftlichkeitsprüfung unter Berücksichtigung der Geothermie dort selber wieder einziehen zu müssen.
Es ist auf jeden Fall schade, dass hier nicht nachhaltig gedacht wurde und die Aspekte der nahezu kosten- und CO2-neutralen Gebäudebeheizung nicht entsprechend berücksichtigt wurden.
In diesem Sinne wurde hier eine große Chance vertan.
Vielleicht ergibt sich ja am Mittwoch die Möglichkeit einer Information einer entsprechenden Anfrage zu diesem Punkt, auf den die Frau Ministerin nicht unvorbereitet treffen sollte.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Viele Grüße,
Heinz Siemes
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bürgerverein Nord-West, Krefeld e. V.
So wie es ausschaut läuft alles nach Plan.
Selbst das Wetter ist den fleißigen Arbeitern rund um die Bohrstelle gut gesonnen. Tag und Nacht wird -mit kleinen Unterbrechungen- immer weiter in die Tiefe gebohrt.
Und wieder wird ein neues Gestänge eingehängt mit dem dann später der Bohrkern herausgezogen wird.
Bohrkerne werden gesichert
Während der Bohrer unablässig tiefer ins Erdreich vordringt, werden die Kerne sorgfältig gesichert und dokumentiert.
Es ist bestimmt noch eine sehr lange und anspruchsvolle Arbeit den Inhalt später genau zu untersuchen.
Evtl. gibt es ja noch eine Überraschung. So wie damals bei der Suche nach Kohle und Gas eine Sprudelquelle entdeckt wurde.
Der Steuerstand hat alles im Blick
Von hier aus werden alle Schritte eingeleitet und überwacht.
Die Vorarbeiten zur Geothermie-Bohrung auf dem Parkplatz am Girmesgath (hinter dem Stadthaus) sind in vollem Gange.
Wir halten Sie auf unserer Extra-Seite zum Projekt auf dem Laufenden.
Die Baustelle belegt den hinteren Teil des Parkplatzes, unmittelbar neben dem Gelände der VerSeidAG-Fabrik.
Damit steht dieser Teil natürlich bei Heimspielen der Pinguine oder bei größeren Events in der Yayla-Arena bis April nicht zur Verfügung.
Der Parkplatz wird geschont!
Auf dem Parkplatz wird zunächst eine Folie aufgebracht die anschl. mit einer dicken Schicht aus Sand-/Kies-Gemisch überdeckt wird.
Damit wird wohl der Platz für das 16 Meter hohe Bohrgerät abgesichert.
Das Bohrloch ist bereits sichtbar
Der `Bohrkeller´ wird gerade eingerichtet und das Bohrloch ist bereits sichtbar.
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