"Mein Freund, der Baum ist tot." 

Ein Silber-Ahorn-Baum aus dem Jahr 1800 wurde auf der Stadthauswiese gefällt

Für die, die am Donnerstag, 07. August 2025, nachmittags am Konrad-Adenauer-Platz vorbeikamen, sah es wie eine gewöhnliche Baumfällung aus.

Für alle die dort wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder nur hin und wieder dort vorbeikommen war es DER Baum. In seiner ganzen silbern schimmernden Pracht und seinem mächtigen Stammumfang dachte man, dass ihm nie jemand etwas anhaben könnte. Kein Sturm, kein Zeitgeschehen, einfach nichts. Wie ein Fels in der Brandung.

So riesig, friedlich und gesund sah er aus. Er spendete Schatten, diente bei plötzlichem Regen auch schon mal als Unterstand und beherbergte eine Menge unterschiedlicher Vögel. Dem ein oder anderen Hund auch als Stammbaum.

Was mag so ein Baum alles erlebt haben? 

Die Zeit, als dort wirklich nur Feld, Wald und Wiese war. Als dort noch zu Pferd geritten wurde. Von den ersten Benzinkutschen bis zu heutigen Elektroautos.

Von der Zeit der kompletten Dunkelheit nachts bis zur Einführung der Elektrizität, wo es nie mehr dunkel wurde.

Zwei Weltkriege aus nächster Nähe, weil dort eine Kaserne stand. Aber da war er schon über einhundert Jahre alt und hätte schon eine Menge anderer Dinge erzählen können.

Die Entstehung des `Eiermann-Baus´ als VerSeidAG-Zentrale. Dann den Wechsel zum Stadthaus und jetzt den Auszug der Mitarbeiter aus diesem.

Er hätte auch noch über die Zeit erzählen können, als auf der Westparkstraße die Straßenbahn an ihm vorbei fuhr. Die vielen freudigen Gesichter nach Siegen des KEV oder der Pinguine. Oder von begeisterten Zuschauern bei den großen Events in der Yayla-Arena. 

Von den unzähligen Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn der Polizeiwache auf der Westparkstraße oder dem dort ansässigen Rettungsdienst. Von bierseeligen Besuchern des `Karussells´. Von den Schülerinnen und Schülern der Kollegschulen, die dort ihre Pausen verbrachten.

 

Bestimmt auch von zigtausenden Besuchern der Stadthauswiese mit zwei und vier Beinen.

225 Jahre hat er dort gestanden. Ist gewachsen, wurde größer und prächtiger und hat alle Unwetter überstanden.

All das ist jetzt vorbei!

Die letzte Kontrolle hat wohl zu alarmierende Werte geliefert und die Gefahr, dass er genau dann seine Standfestigkeit verliert, wenn evtl. viele Menschen dort vorbeikommen, bspw. nach einem Besuch in der Yayla-Arena, war einfach zu groß.

Deshalb musste wohl schnell gehandelt werden. So hat es uns jedenfalls der sehr nette Vertreter der  Firma erklärt, die ihn fällen musste.

Wenn wir jetzt so über die Wiese gehen, wird er fehlen!

Mach's gut, treuer Freund!

 

Die Vereinsfahrt 2025 findet nicht statt!

Leider zu wenig Anmeldungen (11)

Wir haben uns angestrengt, ein neues Reiseunternehmen und ein neues Ziel ausgesucht, aber leider blieb die Zahl der Anmeldungen so weit zurück, dass wir die Reißleine ziehen mussten und bevor auch noch weitere Stornokosten entstanden wären, notgedrungen die Fahrt absagen mussten.

Die Erklärung des Vorstandes ist direkt hierunter verlinkt.

Es ist schade, aber wohl auch eine Zeiterscheinung, dass die schönen Dinge weniger werden und sich nach Corona auch das Reiseverhalten und die Geselligkeit verändert haben.

Wir werden im nächsten Jahr frühzeitig noch einmal einen Anlauf starten. Bitte beteiligen Sie sich an der Ideenbörse dazu!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Schreiben des Vorstands an die Mitglieder

 

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